München-Allach | Diamalt-Quartier

Die Entwicklung des Diamalt-Quartiers im Einflussbereich von Produktionsanlagen und frequentierten Verkehrsräumen stellt hohe Anforderungen an die Adressbildung.
Das städtebauliche Konzept nutzt dafür zwei Eigenschaften des Standorts. Die historischen Relikte, die einschließlich der Grenzmauer an der Westseite des Grundstücks städtebaulich in Szene gesetzt
werden und den dreieckigen Zuschnitt des Grundstücks, der mit dem Trigon einem ca. 1,5 ha großen Quartierspark einen spannungsvollen Innenraum erhält. Es werden mehrere Gebäudetypologien gemischt, die jeweils individuell auf die Nachbarschaft eingehen. Die geschlossene Randbebauung bietet überwiegend Kleinwohnungen im Geschosswohnungsbau mit Laubengangtypologie. Sie ist mit klassischen Zwei- und Dreispännern zu Wohnhöfen zusammengefasst.Das Motiv des Wohnhofs prägt auch den Nordrand an der Ludwigsfelder Straße. Neben den Spänner-Typologien eignet sich das Hofkonzept auch für die Integration von gereihten Stadthäusern mit Home Offices oder für Mehrgenerationenwohnen.