Dortmund | Phoenixsee

Strukturwandel gestalten

Nach dem Wegfall des über 200 Hektar umfassenden Stahlstandorts im südlichen Dortmunder Stadtteil Hörde stand die Stadt Dortmund vor einer schwierigen, aber reizvollen Aufgabe. Ziel war die gemeinsame Entwicklung der beiden ehemaligen Stahlstandorte westlich und östlich des Hörder Stadtteilzentrums sowie des Hörder Stadtteilzentrums selbst in einem „urbanen Dreiklang“. Von 2008 an entstand das Projekt PHOENIX als einzigartiges Beispiel einer zukunftsweisenden Stadtentwicklung, die den historischen Bestand ebenso einschließt wie ein hochwertiges Gewerbegebiet in Industriekulisse und – vor allem – eine prägende Stadtlandschaft um den neu angelegten PHOENIXSee.

Der PHOENIXSee mit der umgebenden Villenbebauung, aber auch mit seinen architektonisch herausgehobenen Gewerbe- und Dienstleistungsbauten sowie den attraktiven Freizeitnutzungen steht heute paradigmatisch für postindustrielle Stadtentwicklung in Nordrhein-Westfalen und wird weithin als Symbol für den Strukturwandel im Ruhrgebiet betrachtet. pesch partner architekten stadtplaner begleiteten diesen für die Stadt Dortmund und die gesamte Region wichtigen Prozess durch den Bebauungsplan und ein Gestaltungshandbuch für den Teilbereich PHOENIXSee sowie mit der Erarbeitung der erfolgreichen Bewerbung für den Deutschen Städtebaupreis 2018.

Auftraggeber

PHOENIXSee Entwicklungsgesellschaft

Projektzeitraum

2008 – 2018

Projektdaten

Planungsgebiet 99 ha

Leistungen

Bebauungsplan

Städtebauliches Qualifizierungsverfahren

Gestaltungsleitlinien Wohnbebauung

Städtebauliches Bewerbungsverfahren

Auszeichnung

Deutscher Städtebaupreis 2018