Dortmund | Umfeld Hauptbahnhof Nord

Wettbewerbsverfahren mit prozessbegleitender Bürgerbeteiligung

Die Nordseite des Dortmunder Hauptbahnhofs, die heute durch große Brachflächen, Parkplätze und einen wenig einladenden Bahnhofsvorplatz geprägt ist, soll in den nächsten Jahren zu einem der wichtigsten Entwicklungsschwerpunkte der Stadt werden. Hier warten bedeutende Flächenreserven auf eine neue Nutzung. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, die Innenstadt mit neuen Qualitäten zu ergänzen, sondern auch den Übergang zwischen Nordstadt und City neu zu gestalten.

Die Ziele für die künftige Entwicklung wurden im Rahmen einer frühzeitigen und umfassenden Bürgerbeteiligung im Vorfeld des Wettbewerbs erarbeitet. In einer Planungswerkstatt, an der Bürgerinnen und Bürger, Grundstückseigentümer sowie Vertreter aus Politik, Gewerbe, Vereinen und Initiativen teilnahmen, konnten im Oktober 2016 wichtige Ideen gesammelt und erste Konzepte erstellt werden.

Für die Gestaltung des nördlichen Bahnhofsumfelds lobte die Stadt Dortmund dann einen nichtoffenen einphasigen städtebaulichen Wettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren aus. Im Dezember 2017 prämierte das Preisgericht drei Arbeiten mit jeweils einem ersten Preis. Nach einer Überarbeitungsphase durch die drei Entwurfsverfasser wird zur Zeit der Entwurf des Büros raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH, Frankfurt am Main, konkret auf seine Umsetzbarkeit geprüft.

Pesch und Partner übernahm die Betreuung der Planungswerkstatt, des Wettbewerbsverfahrens samt anschließender Überarbeitungsphase und die prozessbegleitende Öffentlichkeitsbeteiligung.

Auftraggeber

Stadt Dortmund

Projektzeitraum

2016 – 2019

Leistungen

Durchführung der Planungswerkstatt

Betreuung des Wettbewerbsverfahrens und der Überarbeitungsphase

Organisation der Öffentlichkeitsbeteiligung